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Russischer Impfstoff zunehmend begehrter

Die deutsche Politik zeigt sich zunehmend offen für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Bundeskanzlerin Angela Merkel wie auch Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßten die hohe Wirksamkeit, über die das Vakzin offenbar verfügt. Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, Thomas Mertens: „Ich wäre sehr glücklich, wenn wir über diesen Impfstoff die Möglichkeit hätten, unser Impfstoff-Portfolio zu erweitern“, sagte Mertens im deutschen Fernsehen. Spahn berichtete darüber hinaus von Überlegungen, das russische Präparat in der EU herzustellen, sollte die EU es zulassen. Als möglicher Produzent wird die deutsche Pharmafirma IDT Biologika in Dessau-Roßlau gehandelt. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff bestätigte eine entsprechende Anfrage aus Russland. Im Januar war bekannt geworden, dass der von IDT Biologika, dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität entwickelte Impfstoff-Kandidat nicht so wirksam ist wie erhofft. Quelle: Tagesschau (DE), Mitteldeutsche Zeitung (DE), Izvestia (RU)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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