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Deutsche Exporte nach Russland erstmals seit Sanktionsbeginn angestiegen

Die deutschen Exporte nach Russland steigen erstmals seit Einführung der westlichen Sanktionen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters

Die Ausfuhren legten im dritten Quartal um 3,9 Prozent zu. „Die aktuellen Zahlen lassen hoffen, dass der deutsch-russische Handel nach zwei verlustreichen Jahren die Talsohle durchschritten hat“, erklärte der Geschäftsführer des Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, Michael Harms, am Montag gegenüber Reuters.

Deutsche Russland-Exporte: Leichtes Plus vorstellbar

Für das Gesamtjahr 2016 sei sogar ein „leichtes Exportplus“ vorstellbar, so Harms. 2017 erwarte er eine moderate „Belebung der russischen Wirtschaft und eine weitere Exportzunahme.“ Jedoch seien Fortschritte in der westlichen Sanktionspolitik ein wichtiger Aspekt. Auch die russische Seite müsse auf Protektionismus verzichten.

Seit 2012 seien die deutschen Exporte nach Russland von 38 auf knapp 21 Milliarden Euro zurückgegangen, so Reuters. Auch die Zahl der deutschen Unternehmen sei von 6.000 auf 5.500 gesunken. Gründe hierfür sind die russische Wirtschaftskrise sowie westliche Sanktionen, die im Rahmen der Ukraine-Krise eingeführt wurden.

EU und USA halten an Russland-Sanktionen fest

Ob nach dem Wahlerfolg von Donald Trump eine Abkehr von der westlichen Sanktionspolitik möglich ist, bleibt abzuwarten. Vorerst sieht es nicht danach aus. Am vergangenen Freitag haben die Regierungschefs von fünf EU-Staaten und der USA beschlossen, die Russland-Sanktionen fortzusetzen.

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Quelle: Pixabay

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