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Deutsche Medizintechnik in Russland

Das Unternehmen Schwabe, das zur russischen Technologie-Staatsgesellschaft Rostec gehört, sowie das sächsische Unternehmen Dantschke Medizintechnik haben sich auf eine Kooperation geeinigt. Dies geht aus einer Pressemeldung von Rostec hervor. Die Zusammenarbeit soll 2018 beginnen.

Vertreter beider Unternehmen haben bei einem Treffen in Leipzig über eine mögliche Lokalisierung der Produktion von medizinischen Geräten in Russland gesprochen. Dabei hat Schwabe Interesse bekundet, gemeinsam mit Dantschke Medizintechnik eine Zusammenarbeit zur Entwicklung von Technologien für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zu starten.

Am Ende konnten sich beide Parteien auf eine partielle Lokalisierung der Produktion in Russland einigen. Im Sagorsker Optik- und Mechanikwerk («Загорский оптико-механический завод») bei Sergijew Possad, das zur Schwabe-Holding gehört, sollen zukünftig Mikro-Endoskope für den HNO-Bereich entwickelt werden.

High-Tech-Medizinprodukte

Die im russischen Werk entwickelten Technologien sollen voraussichtlich in der Europäischen Union vermarktet werden. „Die Verbesserung des Gesundheitssegments ist eine tragende Säule für die Entwicklungsstrategie der Staatsgesellschaft Schwabe“, erklärt Rostec in der Pressemitteilung. HNO-Ausrüstung sei eine „neue Richtung“ für Rostec.

„Das Unternehmen Dantschke Medizintechnik ist präsent auf dem Weltmarkt“, erklärt Rostec weiter. Ihre Technologien seien berühmt „auf vier Kontinenten“. Dank der Kooperation werde es nun möglich sein, „High-Tech-Produkte für die Medizin“ herzustellen. Auch wolle man Dantschke-Produkte noch in diesem Jahr in Russland vermarkten.

 

 

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