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Die Fichten im Kreml stammen aus einer Baumschule aus Brandenburg

Die 100 Blauen Stechfichten, die nun rund um den Moskauer Kreml stehen, stammen von der Baumschule Lorberg in Brandenburg, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

„Die Russen tauschen alle 25 bis 30 Jahre diese Fichten aus, die an der Kremlmauer stehen. Denn die sind dann so hoch gewachsen, dass man die Mauer nicht mehr sieht – und dann werden sie ausgewechselt“, sagte der Chef des Unternehmens, Stefan Lorberg, der DPA. Zum Preis machte er keine Angaben.

Traditionell werde die Blaufichte am Kreml gepflanzt. Picea pungens Glauca, wie der wissenschaftliche Name des Baumes lautet, gilt als besonders unempfindlich gegen die hohe Luftverschmutzung in der russischen Hauptstadt und überhaupt als recht anspruchslos. „In Osteuropa und speziell in Russland sind die Winter länger und deshalb werden dort sehr viel mehr Nadelgehölze gepflanzt, auch um vom tristen Wetter abzulenken und ein bisschen gelbe, grüne oder blaue Farbe im Winter zu haben“, sagte Lorberg. Sein brandenburgisches Unternehmen liefert außerdem Hecken an die russische Präsidialverwaltung.

Das Auslandsgeschäft, bei dem Russland trotz seiner Wirtschaftskrise eine zentrale Rolle spielt, macht bei vielen deutschen Baumschulen einen guten Teil des Umsatzes aus.

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