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Gouverneur: In Kaliningrad soll ein BMW-Werk entstehen

Laut dem Gouverneur der Oblast Kaliningrad, Anton Alichanow, sei ein BMW-Werk in Kaliningrad so gut wie sicher. Dies erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Im März 2017 hatte BMW-Produktionsvorstand Oliver Zipse angekündigt, binnen eines Jahres über ein eigenes BMW-Werk in Kaliningrad zu entscheiden. An der Umsetzung der Investition gebe es keinen Zweifel, behauptet nun der Gouverneur der Oblast Kaliningrad. Ihm zufolge plane der deutsche Autokonzern eine vollwertige Produktion sowie den Verkauf im In- und Ausland.

Seit 1999 lässt BMW seine Autos im Kaliningrader Werk des russischen Autobauers Avtotor montieren. 2013 bildeten die Unternehmen ein Joint-Venture. Zwei Jahre später habe BMW auch ein eigenes Werk in Betracht gezogen, so TASS. Doch die Wirtschaftskrise und die zuletzt bis 2018 verlängerten EU-Sanktionen führten dazu, die Pläne über eine Produktionsstätte zu vertagen.

Auch Avtotor-Chef Wladimir Tschscherbakow hat gegenüber TASS ein Signal gegeben, dass auf eine Realisierung des Werks hindeutet. Demnach wollen die beiden Unternehmen im Juli die Bedingungen eines Sonderinvestitionsvertrags festlegen. Auch das Industrieministerium, die russische Regierung sowie die Regierung der Oblast Kaliningrad sollen mit einbezogen werden.

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