Nachrichten zur Wirtschaft in Russland

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Thorsten GutmannVon

BMW will binnen eines Jahres über Werk in Kaliningrad entscheiden

Aufgrund der EU-Sanktionen gegen Russland und der Wirtschaftskrise hatte BMW beim Bau eines Werks in Kaliningrad auf die Bremse gedrückt. Dies könnte sich womöglich ändern, erklärte BMW-Produktionsvorstand Oliver Zipse.

Innerhalb der nächsten 12 Monate will der Autokonzern entscheiden, ob ein Werk in der russischen Exklave Kaliningrad gebaut wird oder nicht.

Stabilisierung der russischen Wirtschaft

Zwar sei die Marktsituation für Autobauer in Russland in den vergangenen Jahren ungünstig gewesen. Doch die Stabilisierung der russischen Wirtschaft könnte BMW zum Umdenken bewegen. „Wir werden in den nächsten 12 Monaten über weitere Tätigkeiten entscheiden“, erklärte Produktionschef Zipse.

BMW glaube an den russischen Markt, fügte er hinzu. Kaliningrad sei ein geeigneter Standort für eine Produktionsstätte. Der bayrische Autokonzern produziert bereits seit 1999 in Kaliningrad. Damals bildete BMW ein Joint Venture mit dem russischen Automobilhersteller Avtotor.

 

Thorsten Gutmann
Über den Autor

Thorsten Gutmann war von September 2016 bis Dezember 2018 Chefredakteur der unabhängigen Nachrichtenseite Ostexperte.de in Moskau. Derzeit arbeitet er als Nachrichtenchef bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Bevor er zu Ostexperte.de kam, war er u. a. für die Moskauer Deutsche Zeitung und die Berliner Zeitung tätig. Im Jahr 2017 gründete er die RUSummit – Fachkonferenz zur Digitalwirtschaft in Russland mit dem Ziel, den deutsch-russischen Wirtschaftsdialog zu fördern.