Jens Böhlmann

ist seit September 2016 Leiter der Kontaktstelle Mittelstand beim Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft.

Davor war er zehn Jahre bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in Moskau tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung Public Relations und Governmental Relations.

Artikel von: Jens Böhlmann

Neue Ost-Ausschuss-Kolumne: „Der Durchschnittslohn liegt in Russland bei 550 Euro, die mittlere Rente bei 170 Euro, das Existenzminimum bei 135 Euro.“

Zum 1. November tritt in Russland ein Gesetz in Kraft, das die Nutzung und Bereitstellung von Software und Services zur sicheren Datenübertragung verbietet.

Moskau, Industrieministerium: Denis Manturow, Minister und Jens Dallendörfer, Group Vice President und Generaldirektor WILO Rus reichen sich die Hände.

Die potentiellen Koalitionäre haben zu Russland und wie man mit dem östlichen Nachbarn der EU in Zukunft umgehen soll, durchaus divergierende Meinungen.

Knauf und Caparol haben in Stupino angesiedelt. Ebenfalls hat sich der niederbayrische Heizkörperhersteller Kermi für den Standort bei Moskau entschieden.

Was macht die neuen amerikanischen Sanktionen gegen Russland, jenseits der Frage nach der Sinnhaftigkeit von Sanktionen insgesamt, so kritikwürdig?

Der Zentralbank ist es gelungen, die Inflation auf die prognostizierten 4% für 2017 zu senken. Das ist der niedrigste Wert seit dem Zerfall der Sowjetunion.

Die Sanktionen gegen die Russische Föderation, den Iran und Nordkorea sind nur der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Zumutungen durch die USA.

Nicht nur in Russland ist man weiter in der Nutzung digitaler Technologien als in Deutschland. Im gesamten Baltikum funktioniert E-Government hervorragend.

Ganz oft wird in Russland Qualität durch Quantität ersetzt und die Preisbildung orientiert sich eher an der benötigten Menge Geldes als dem Markt.

Der US-Senat hat neue Sanktionen gegen Russland und den Iran umgesetzt. Das Besondere: Die Strafen wurden nicht mit der Europäischen Union abgestimmt.

Wie ein russisches Sprichwort sagt, wird Initiative oft bestraft. Viele russische Arbeitnehmer agieren deshalb nach dem Motto: möglichst nicht auffallen.