Nachrichten zur Wirtschaft in Russland

Anzeige
Rufil Russia Consulting
Christopher Braemer

Christopher Braemer

ist Wirtschaftsredakteur der Moskauer Deutschen Zeitung.

Zuvor arbeitete er u.a. als freier Journalist für Nordkurier und Mitteldeutsche Zeitung. Er studierte Politik und Wirtschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Osteuropastudien in Bologna und Sankt Petersburg.

Artikel von: Christopher Braemer

Der Arzneimittelhersteller Bionorica konnte 2016 seinen Marktanteil in Russland steigern. Beliebt waren die Präparate Canephron, Sinupret und Mastodynon.

Am 8. März, dem internationalen Frauentag, stürmten Feministinnen den Kreml. Die Frauen protestierten gegen die Männerdominanz in der russischen Politik.

Yandex überholt Mail.ru im Forbes-Ranking der wertvollsten Runet-Unternehmen. Auf dem 3. Platz ist der Kleinanzeigendienst Avito mit 2,1 Mrd. Euro.

Die Herstellung von Wodka in Russland ist im Januar 2017 um 66 % gestiegen. Die beliebtesten Marken im Ausland sind "Russian Standard" und "Parliament".

Daimler Kamaz Rus steigerte seinen Lkw-Absatz 2016 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 2.118 Mercedes-Benz-Lkw in Russland verkauft.

Der Duma-Abgeordnete Witalij Milonow (Einiges Russland) forderte medienwirksam einen Boykott des Eurovision Song Contest im Mai 2017 in Kiew.

Medwedew zufolge wird die russische Volkswirtschaft das Jahr 2017 mit einer Wachstumsrate auf europäischem Niveau abschließen.

30 Prozent der Befragten in Russland sind dagegen, dass Frauen eine politische Tätigkeit ausüben. Dies geht aus einer Umfrage des Lewada-Zentrums hervor.

Russlands Zentralbank entzieht vier Banken aus Moskau und Kasan ihre Lizenz. Grund für die Maßnahme seien Verstöße gegen das Bankrecht.

Während des Masleniza-Volksfestes testete die russische Fastfoodkette Teremok 3D-Technologie für die Zubereitung von "Blinys", also russischen Pfannkuchen.

2016 produzierte die Volkswagen Group Rus über 147.000 Fahrzeuge in Russland. Dies entspricht rund neun Prozent mehr als im Jahr 2015.

Einer aktuellen Studie zufolge gingen 2016 Autofahrern in Moskau aufgrund von Stau zu Stoßzeiten durchschnittlich knapp vier Tage verloren.