Worauf sollte man bei einem guten Finanzaudit in Russland achten?

von Anton Schneider, RUFIL CONSULTING

Finanzaudit in RusslandEin Audit der Finanzberichte von Unternehmen dient dazu, die Übereinstimmung der betrieblichen Finanz- und Geschäftsvorfälle mit den geltenden Gesetzen zu überprüfen. Das Ergebnis soll zeigen, ob es zu signifikanten Regelverstößen gekommen ist, die die Berichte verzerren, oder ob die Untenehmensangaben zutreffen.

Voneinander zu unterscheiden sind das interne und das externe Audit. Das interne Audit wird von Unternehmen im privaten Sektor in der Regel freiwillig durchgeführt. Es ist nicht verpflichtend. Verpflichtend ist ein externes Audit in Russland nur für Unternehmen, die eines der folgenden Kriterien erfüllen:

Wie sicher ist Online-Banking in Russland?

Frage: Wie sicher ist Online-Banking in Russland und welche Vorkehrungen trifft RUFIL CONSULTING zum Schutz der Bankdaten seiner Kunden?

Buchhaltung und Management Reporting in RusslandAntwort von Philipp Rowe | RUFIL CONSULTING: Bei der Arbeit im Online-Banking gibt es das Risiko des Diebstahls oder Missbrauchs von Bankdaten durch Hacker, Spionage, physischen Einbruch oder Betrug. RUFIL CONSULTING trifft alle üblichen Vorkehrungen, um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören in erster Linie:

- der Einsatz von Anti-Virus und Anti-Spyware,

- regelmäßige Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Datensicherheit und

- die Verwendung zweier getrennter elektronischer Zugangsschlüssel.

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Steuerleitfaden Russland: Teil 5 von 6

von Rechtsanwalt Thomas Brand, Kanzlei Binetzky Brand & Partner, Moskau

Steuern in RusslandEINKOMMENSTEUER FÜR NATÜRLICHE PERSONEN IN RUSSLAND

Steuerpflichtige

Steuerpflichtige der Einkommensteuer („ESt“) sind natürliche Personen, die russische Steuerinländer sind, sowie natürliche Personen, die Einnahmen aus russischen Quellen beziehen. Die russische Staatsbürgerschaft oder eine Aufenthaltsgenehmigung in Russland haben auf den Status des Steuerinländers im Sinne der Steuerpflicht in Russland keinen Einfluss. Als Steuerinländer (in Russland steuerlich ansässige Personen) im Sinne des SteuerGB gelten natürliche Personen, die sich faktisch nicht weniger als 183 Kalendertage im Laufe von zwölf aufeinanderfolgenden Monaten in Russland aufhalten. Die Aufenthaltsdauer einer natürlichen Person in Russland wird durch die Zeiträume ihrer Ausreise zur kurzfristigen (weniger als sechs Monate) Heilung oder Ausbildung nicht unterbrochen. Einzelne Kategorien von im SteuerGB erwähnten natürlichen Personen gelten unabhängig von ihrer Aufenthaltsdauer als Inländer (z.B. Militärangehörige und Staatsbeamte als auch ausländische „hochqualifizierte Spezialisten“).

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Outsourcing der russischen Buchhaltung: Wer unterschreibt und haftet für Steuererklärungen?

von Ostexperte

Frage: Wenn eine deutsche Firma in Russland mit RUFIL CONSULTING einen Buchhaltungsvertrag geschlossen hat, wer unterschreibt dann die Steuererklärungen und wer haftet für ihre Richtigkeit?

Buchhaltung und Management Reporting in RusslandAntwort von Philipp Rowe | RUFIL CONSULTING: In der Regel werden die Steuererklärungen vom Geschäftsführer des Kundenunternehmens unterschrieben. Auf den meisten Dokumenten, nicht nur den Steuererklärungen, sind zwei Unterschriften vorgesehen – die Unterschrift des Geschäftsführers und zusätzlich die des Hauptbuchhalters.

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Steuerleitfaden Russland: Teil 4 von 6

von Rechtsanwalt Thomas Brand, Kanzlei Binetzky Brand & Partner, Moskau

Steuern in RusslandExport und Import in Russland

Zur Mehrwertsteuerpflicht bei der Warenein- und ausfuhr gelten Sonderregelungen. Die Mehrwertsteuerpflicht hängt hier in erster Linie vom Zollregime ab, das für die Einfuhr gewählt wird. Zu den wichtigsten Besonderheiten zählen folgende:

§  Beim Import von Waren für den Binnenverbrauch wird die Bemessungsgrundlage für die MwSt. als Summe des Zollwertes der Ware, der Zollgebühren und der Akzisen definiert. Es gibt außerdem eine ganze Reihe von Waren, deren Import nicht umsatzsteuerpflichtig ist, so zum Beispiel die Einfuhr technologischer Anlagen (einschließlich ihres Zubehörs und ihrer Ersatzteile), die nicht in Russland hergestellt und im Registrierungsverzeichnis aufgelistet werden;

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Outsourcing oder eigener Buchhalter: Tipps für die Buchhaltung im Russlandgeschäft

von Anton Schneider, RUFIL CONSULTING

Buchhaltung in RusslandDeutsche Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit in Form einer eigenen Tochtergesellschaft, Repräsentanz oder Betriebsstätte nach Russland ausweiten möchten, kommen an der russichen Buchhaltung nicht vorbei. Denn alle in Russland registrierten Unternehmen, einschließlich Vertretungen ausländischer Gesellschaften, sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Buchhaltung zu führen. Diese Pflicht besteht auch dann, wenn das Unternehmen keine kommerzielle Tätigkeit ausführt. Eine wichtige Frage bei der Planung des Russlandgeschäfts ist also – Buchhaltungs-Outsourcing oder eigener Hauptbuchhalter in Russland? Welche Kriterien bei dieser Frage eine Rolle spielen und was es sonst noch zu beachten gilt, wird im Folgenden erläutert.

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Steuerleitfaden Russland: Teil 3 von 6

von Rechtsanwalt Thomas Brand, Kanzlei Binetzky Brand & Partner, Moskau

Steuern RusslandMEHRWERTSSTEUER IN RUSSLAND

Bei der russischen Mehrwertsteuer („MwSt“) handelt es sich um eine der deutschen Umsatzsteuer ähnlichen Allphasen-MwSt. mit Vorsteuerabzug. Der Vorsteuerabzug sieht auch im russischen SteuerGB vor, dass Unternehmen, die Leistungen von anderen Unternehmen beziehen, die insoweit anteilig zu zahlende MwSt von der MwSt-Bemessungsgrundlage abziehen können.

Allerdings bestehen bei der Geltendmachung der Vorsteuer gegenüber den russischen Steuerbehörden in der Praxis häufig erhebliche Probleme. Die MwSt ist eine indirekte Steuer. Ähnlich wie im deutschen Steuerrecht ist die Person des Steuerpflichtigen und des wirtschaftlichen Steuerträgers nicht identisch.

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Russki Extrem – Wie ich lernte, Moskau zu lieben | Teil 2 von 2

von Journalist und Russlandkenner Boris Reitschuster

Moskau-Korrespondent Boris Reitschuster

Boris Reitschuster leitet das Focus-Büro in Moskau (Copyright: Marina Wolosjewitsch)

Auch zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kommunismus ist das Leben in Russland extrem. Doch als langjähriger Moskau-Korrespondent hat Boris Reitschuster das «russische Savoir vivre» verinnerlicht: Er grüßt seine Nachbarn nicht mehr, weil er nicht wie ein Alien angeschaut werden will. Er flucht wie Wladimir Putin und bremst nicht mehr für Fußgänger.

Er hat gelernt, Unmengen von Wodka zu trinken, in der Sauna seine Badehose anzulassen, auch die Hochzeit von Wildfremden gebührend zu feiern, sein Auto mit einer Politur aus Hühnerblut gegen Diebstahl zu schützen und für eine schöne Operationsnaht ein paar Rubel extra springen zu lassen: Kurz, er ist kein deutsches Weichei mehr. Eine dringend notwendige Gebrauchsanweisung für das (Über-)Leben in Russland und eine liebevolle Hommage an seine wunderbaren Menschen.

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Steuerleitfaden Russland: Teil 2 von 6

von Rechtsanwalt Thomas Brand, Kanzlei Binetzky Brand & Partner, Moskau

Steuern in RusslandVerlustvortrag in Russland

Verluste können vorgetragen werden, wodurch die Bemessungsgrundlage der laufenden Steuerperiode um den Verlust aus vergangenen Steuerperioden herabgesetzt werden kann. Der Verlustvortrag kann innerhalb von zehn Jahren nach der Steuerperiode, in der der Verlust erwirtschaftet wurde, erfolgen.

Wenn der Steuerzahler in mehr als einer Steuerperiode Verluste erwirtschaftet hat, wird der Verlustvortrag in der Reihenfolge durchgeführt, in der die Verluste aufgetreten sind. Der Steuerzahler ist verpflichtet, Dokumente zum Nachweis der Verluste über den gesamten Zeitraum hinweg aufzubewahren, in dem der Verlustvortrag genutzt wird.

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Russki Extrem – Wie ich lernte, Moskau zu lieben | Teil 1 von 2

von Journalist und Russlandkenner Boris Reitschuster

Moskau-Korrespondent Boris Reitschuster

Boris Reitschuster leitet das Focus-Büro in Moskau (Copyright: Marina Wolosjewitsch)

Auch zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kommunismus ist das Leben in Russland extrem. Doch als langjähriger Moskau-Korrespondent hat Boris Reitschuster das «russische Savoir vivre» verinnerlicht: Er grüßt seine Nachbarn nicht mehr, weil er nicht wie ein Alien angeschaut werden will. Er flucht wie Wladimir Putin und bremst nicht mehr für Fußgänger.

Er hat gelernt, Unmengen von Wodka zu trinken, in der Sauna seine Badehose anzulassen, auch die Hochzeit von Wildfremden gebührend zu feiern, sein Auto mit einer Politur aus Hühnerblut gegen Diebstahl zu schützen und für eine schöne Operationsnaht ein paar Rubel extra springen zu lassen: Kurz, er ist kein deutsches Weichei mehr. Eine dringend notwendige Gebrauchsanweisung für das (Über-)Leben in Russland und eine liebevolle Hommage an seine wunderbaren Menschen.

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